Photos: Dominique Brewing

Hoomans

Das Tanzstück „Hoomans“ der Choreografin Smadar Goshen beschäftigt sich mit dem unverfälschten Blick auf die Einzigartigkeit des Menschen. Durch die Enthüllung der einzelnen Details aus denen dieser besteht, wird der nackte und ehrliche Blick auf das entblößte „Andere“ ermöglicht. Das Publikum ist eingeladen sich dieser Suche nach Intimität, die uns Menschen zusammenbringt, anzuschließen.
Was definieren wir als menschlich und was dabei schon als „unheimlich“? Wie sehr sind wir wirklich offen, einander mit unserem ganzen Wesen zu sehen und zu akzeptieren? Wie entstehen Nähe und Begegnung in unserer Gesellschaft, die von Entfremdung und Zurückhaltung geprägt ist? Wie können wir Kommunikation und authentische Verbindungen zurückgewinnen?

Hoomans zoomt das Publikum nah an die Tänzerinnen Selina Koch, Andrea Perez, Bar Gonen und Theophilus
Vesely heran und ermöglicht dabei einen unverfälschten Blick auf die Details des sich bewegenden Körpers und
seiner vielfältigen Verhaltensweisen und Eigenschaften.

Ein Bühnenbild, das Performer:innen und Zuschauer:innen durch eine Art Schaufenster trennt, spielt mit der
Überzeugung, dass sich Menschen auch in einem „Safe Space“ begegnen und dabei Nähe und Intimität
erfahren können, während sie sich gleichzeitig in einer Position befinden, in der sie präsentiert, beobachtet und
untersucht werden.

Crew

  • Idee, Künstlerische Leitung und Choreographie
    Smadar Goshen
  • Tanz
    Selina Koch, Andrea Perez, Bar Gonen, Theophilus Vesely
  • Kostüm
    Laura Yoro
  • Komposition
    Leonard Küßner
  • Bühnenbild
    Lior Skoury
  • Bühnenbau
    Simon Herkner
  • Management/Produktion
    Britta Horwath